mobi nach dresden und anderes

In Kassel gab es die Tage irgend ne Veranstaltungsreihe zur Bombardierung, oder so, keine Ahnung. Interessiert mich nicht so wirklich. Hab nur in der HNA gelesen, dass sich das ARM auch dran beteiligte. Vergessen sind wohl die Zeiten als man dort seinen Biergarten noch „bomber harris garden“ nannte (heißt mittlerweile „Lolitabar Garten“). Heute macht man sich für Stadtteilaufwertung stark und bildet die Lobby der meist gut situierten, weißen, bürgerlichen, stumpfsinnigen Partygänger. Verkauft dieses dann als Kultur und findet sich beim Besaufen und in seiner suche nach Soapbeziehungserlebnissen dann ganz toll. Nichts gegen die Tekknopartys da unten, aber wenn ich da acht, bzw sieben Euro eintritt zahle, dann ist das nicht unbedingt etwas für die „Allgemeinheit“, sondern schon eher was für ein bestimmtes Klientel – naja, so nen üblicher Freiraum halt.

Aber zurück zu den Bomben. Die HNA hat dann auch noch Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. Und in der Kommentarspalte findet dann zusammen, was zusammen gehört. So steht da jetzt seid gut 16 Stunden ein Aufruf zur Nazidemo nach Dresden. Der Kommentar von dem Jörg stand auch schon vorher noch etwas deutlicher rechtslastiger auf der Seite, wurde dann gelöscht. Und auch der diesige stand gestern Nacht noch zur Überprüfung, wurde aber anscheinend für Ok empfunden und wieder frei gegeben.

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Da offenbaren „unsere Demokraten“ die sonst alles „Extremistische“ löschen und sich in ihren Redaktionskommentaren immer gegen die bösen Kräfte die „unser System“ bedrohen warnen, ihre Sicht der Dinge. Hier wird Werbung für Rechtsaußen offen stehen gelassen.

Eine Sache noch von SPON:
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Man achte auf die Bildunterschrift! Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass in den letzten Jahren im Rahmen der direkten Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin Autos gebrannt haben. Das letzte mal 2003, glaub ich. Zumindest gab es da diese Situation und das dazu gehörige Foto, welches normalerweise immer wieder in Artikeln zum Thema herausgekramt wird:
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Das Foto zum Freispruch wurde in Hamburg am 1. Mai 2008 aufgenommen:
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