Archiv für Juli 2008

Berlin calling

Wenn einer eine Reise macht, dann kommt er meist um ein paar Erfahrungen bereichert zurück. Bei mir wären da:

-wo zu einen Doktor machen? Gibt zwar ne nette Familienparty und der Name wird länger, aber Jobaussichten werden nicht wirklich besser. Wenn man „summa cum laude“ erhält, darf man immerhin auf 500€ Preisgeld hoffen.

-GHB ist out. Der neuste Trend ist Ketamin (zumindest hatte ich als Chemieeunuch das erste Mal diese Droge in der Hand). Aber lasst euch gesagt sein, Pepp- und Ketaminbeutel immer schön unverwechselbar voneinander markieren, sonst kann das böse enden.

-Friedrichshain ist am Arsch. Das die ehemaligen Prachtbauten, wie am Frankfurter Tor, oder das Kosmos immer mehr verfallen und heute dreckiger aussehen, als die meisten abseits des Prachtboulevard liegenden Wohnhäuser ist ja noch als Zeichen des Wandels der Zeit hinnehmen. Auch dass mittlerweile jede Baulücke zugebaut wird, wodurch zum Beispiel das Wandgemälde an der K9 verschwindet und deren Dachterrasse wohl demnächst keine Sonne mehr sehen wird, kann man sich ja noch schön reden, indem man von der Formel träumt: mehr Wohnraum = niedrigere Mieten. Die geht zwar nicht auf, aber so lang man dran glaubt, ist die eigene Realität einfach schöner.
Aber gekotzt hab ich, als ich in einem ekelhaft Weis gestyltem Plattenladen war, mir meinen Stapel zum durchhören zusammen gesammelt hab und auf einmal der Verkäufer von hinten angesprungen kam, mit den Worten: „Willst du dir die alle anhören? Schau dir doch mal an, was du für ne Unordnung anstellst! Wie sieht das denn aus? Nimm mal lieber immer nur fünf auf einmal?“ Und so was schimpft sich Streetshop. Aber ne, das ist eher H&M an der Friedrichsstrasse. Am geilsten war so ein Overdressed Szenegänger, der sich schicke 7″ zu Gehör führte und dabei immer mit seinen Flip Flops zum Beat wippte. Hätte ich den nicht so lustig gefunden, dass ich ihn mir noch länger geben wollte, wäre ich gleich wieder raus gegangen und hätte die höheren Preise bei Beatillz und Soultrade in kauf genommen.
Als ich dann doch etwa nen Hunni in dem Laden gelassen hab, waren die Jungs da auf einmal doch ganz nett zu mir.

Da muss ich hier in der Selbsthilfegruppe „Blogsport“ doch gleich was beichten: Ich hab mir doch tatsächlich die Single „closer“ von Ne-Yo geholt. Irgendwie steh ich auf das Lied und ich hoffe auch so endlich von dem Ohrwurm runterzukommen, den ich seit etwa einem Monat, da hab ich das Video zum ersten mal gesehen, von dem Lied habe. Danach muss ich nur noch das „Ja“ loswerden, was in meinem Hirn aufgrund von Tutenchamun rumgeistert und ich bin wieder ein freier Geist.

Ach so, für alle da draußen, die Töchter, kleine Schwestern, Bekannte, Nichten und ähnliches im pubertierendem Alter in der Hauptstadt haben, schickt die zu den Workshops des „we b*girlz“ Festivals. Das ist mal wieder was Gutes aus der Stadt mit dem dicken „B“, außer, dass Alice Schwarzer zur Podiumsdiskussion eingeladen wurde und sie mit dem Tacheles zusammen arbeiten.

Da freut sich die Hauptstadt

Na, da wolln wa doch ma hoffen, dass die Neuauflage der Parade nicht zum Exportschlager wird, wie das Original. Das ist ja schon bis nach Mexiko, Israel, Chile, Österreich und in die USA vorgestoßen.

Das Bild kommt übrings von der Titanic.

Arrr… Schön ist das Piratenleben

Einer der ältesten Träume des Menschen muß zweifellos das Piratenleben sein. Was könnte es wohl schöneres geben als an Stränden zu liegen und sich die Sonne auf den Wanst scheinen zu lassen? Reiche Beute aufzuteilen und Rum zu schlürfen? Nichts könnte schöner sein!

Jace Piraten am Strand Graffiti
via: wooster

Schon diese kleinen Gedanken zeigen deutlich den Standortvorteil des karibischen Piraten. Eine gehobene Stellung in der russischen Mafia erscheint, wenn auch vermutlich deutlich lukrativer, allein auf Grund des Einsatzortes dagegen wenig attraktiv. Dabei wird das schlichte Piratendasein natürlich hemmungslos romantisiert. Augenklappen trägt mensch ja auch nicht ohne Grund. Trotzdem. Grade würde ich am liebsten mit Rum in der Sonne liegen und fette Beute aufteilen!

Enge Muschi mit Erdbeergeschmack

Eng und Erdbeere - ein must have!
Bild hier geborgt

So schön können sich Schönheitsideal und Mehrwert in einem Produkt vereinigen. Mit Erdbeergeschmack.

via: wieder die totalverblödung

Da ist sie: La Revolución

justus judas…“vessels…(these ships will sink)“

Der Kerl hat mich vor 14 Jahren zu einem Vegetarierdasein inspiriert. Da mach ich heut doch mal ein wenig Werbung für ihn und sein neustes Werk: